Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

Ortsverband Eschweiler

Erneute Gewitterzelle über Eschweiler - Einsatz für das THW 20.09.2014

 

Als Folge einer lokalen Gewitterzelle kam es am Samstag, dem 20.09.2014 gegen 17:45 Uhr zu heftigen Niederschlägen in den nördlichen Stadtteilen St.Jöris, Hehlrath und Kinzweiler. Neben den Wassermassen bannte sich auch

eine Schlammlawine den Weg durch den Eschweiler Vorort Kinzweiler. Innerhalb weniger Minuten wurden viele Einsatzstellen gemeldet und der Gesamtwehralarm für die Freiwillige Feuerwehr Eschweiler und das Technische Hilfswerk Eschweiler ausgelöst. Der Alarmierung gegen 18:35 Uhr folgten umgehend 20 THW Helferinnen und Helfer und so konnte Zugführer Gordon Sander rasch die ersten Einsatzstellen anfahren. Für den Radlader hieß es ab zur Kambachstraße nach Kinzweiler zur Schlammbeseitigung. Dort unterstützte ein privater Radlader eines ortsansässigen Bauern tatkräftig das Räumgerät des THW's, doch der dünne Schlamm lief immer wieder aus der Schaufel heraus sodass zunächst nur wegschieben übrig blieb. Mittels MTW waren die Merzbrücker- und Merzbachstraße auf Überflutung zu kontrollieren und die beiden Großfahrzeuge GKW I und MZKW erhielten für ihre Schmutzwasserkreiselpumpen auch die ersten Einsatzbefehle in Kinzweiler und Hehlrath. Weitere Einsatzstellen für die Pumpen des THW's lagen nach der Kirch- und Oberstraße an der Kinzweiler- sowie der Velauerstraße. In der Feuerwache Eschweiler wurden drei Helfer zur Beladung von Transportmulden mit bereits gefüllten Sandsäcken eingesetzt. Nachdem die Erstmaßnahmen zur Schlammbeseitigung auf der Kambachstraße durchgeführt waren, der Schlamm stand rund 30 cm hoch, wurde gegen 23 Uhr vom Ordnungsamt der Stadt Eschweiler eine Straßenreinigungsfirma mit den weiteren Arbeiten beauftragt. Kurz nach 23 Uhr erreichten dann alle Helfer wieder die Unterkunft wo zunächst aber noch Fahrzeuge und Gerät vom Schlamm befreit werden mussten. Gegen 0:00 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden. Neben den THW-Kräften waren noch rund 80 Feuerwehrkameraden an diesem Einsatz beteiligt.