Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

Ortsverband Eschweiler

Alarmübung 08.11.2009


Um 7:37 Uhr endete am vergangenen Sonntag für einige Führungskräfte des THW-Ortsverbandes Eschweiler die Nachtruhe mit einem lauten Piepsen des

Funkmeldeempfängers. Mit der Durchsage „Einsatz für das THW – Fahren Sie die Unterkunft an“ wurden so der Zugführer des Technischen Zuges Gordon Sander sowie einige Gruppen- und Truppführer direkt erreicht. Doch zum Glück war dies kein Ernstfall sondern im Geheimen hatte ein kleiner interner Führungskreis zu einer Alarmübung aufgerufen. Mit einer durchaus realistischen Lage wollte man die Mannschaft so lange wie möglich im Glauben eines Ernstfalles belassen um so an aktuelle Zahlen zu den Alarmierungs- und Ausrückzeiten des Ortsverbandes zu gelangen.  

Gegen 7:50 Uhr betrat der erste Helfer, Zugführer Sander, die Unterkunft und der bereits anwesende Ortsbeauftragte Arnold Willecke informierte ihn, dass er und sein Stellvertreter voralarmiert gewesen seien. Während er den Zugführer in die Lage einwies ging die Alarmierungskette per Telefon ununterbrochen weiter und minütlich trafen weitere Helfer am Florianweg ein.

Als Lage hatte sich das Planungsteam ein in der vergangenen Nacht erfolgtes leichteres Erdbeben im Raume Elsdorf ausgedacht. Dort war ein anderer Ortsverband bereits tätig und sollte durch die Eschweiler Kräfte bei den erforderlichen Abstützarbeiten an beschädigten Gebäuden abgelöst werden. Zur weiteren Abstimmung hatte der OB seinen eingebundenen Stellvertreter bereits losgeschickt und dieser meldete realistisch den weiteren Bedarf an Abstützmaterial. Gegen 8:30 Uhr war nicht nur das angeforderte Abstützmaterial auf dem Kipper verladen,  sondern auch alle in der kürze der Zeit erreichten Helfer vor Ort, so dass der Technische Zug mit den beiden Gerätekraftwagen (1 und 2), dem Kipper, einem Mannschaftstransportwagen und der Gesamtstärke von 20 Helferinnen und Helfern ausrücken konnte.

Nach rund 35 minütiger Anfahrt erreichte man um 9:08 Uhr das Übungsobjekt, einen Bauernhof im Raume Elsdorf. Dort wurden die Eschweiler Helfer dann von ihrem Öffentlichkeitsbeauftragten Erwin Emmerich empfangen und in die fiktive Lage eingewiesen. Nun war allen klar, es ist eine Übung. Nachdem die aufgebaute Anspannung der Helfer etwas abgefallen war, wurden die gestellten Abstützaufgaben, inklusive der Erkundung sowie der Ausleuchtung der Gebäudeinnenräume ebenso zur vollsten Zufriedenheit der Verantwortlichen in kürzester Zeit gelöst wie eine Einsatzlage zum Heben von Lasten.

Man verließ das Übungsobjekt gegen 11:00 Uhr und nach der Rückfahrt, dem Verlasten des eingesetzten Materials und einer kleinen Abschlussbesprechung über die sehr positiven Alarmierungs- und Ausrückzeiten dieser Alarmübung beendeten der Ortsbeauftragter Willecke und Zugführer Sander gemeinsam den „Einsatz“.